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Dein Weg zu Horn & Company

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Bereichere uns mit Deiner Art und wachse mit uns über Dich hinaus.

Komm zum Hidden Champion der Top-Management-Beratung.

Als Top-Management Beratung mit Fokus auf Banken und Versicherungen sowie Industriegüter und Handel unterstützen wir unsere Kunden entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette und in allen relevanten Fragestellungen von der Strategie bis zur Umsetzung. Mit unserer Data-Analytics-Einheit, Kooperationen mit Software-Entwicklern und IT-Lösungsanbietern haben wir ein Consulting-Ökosystem für die digitale Transformation geschaffen. Beratung ist unsere Leidenschaft, Kompetenz und Empathie sind unserer Assets. Das kommt auch bei unseren Kunden an: Zum vierten Mal in Folge haben sie uns 2024/2025 zum Hidden Champion der Top-Management Beratung gewählt.

Wir sind immer auf der Suche nach Top-Talenten mit Expertise und Teamgeist, die unsere Leidenschaft teilen.

Unser Anspruch: Von den Guten die Netten. Dabei sind wir überzeugt: Nur wer die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, kann ganzheitliche Lösungen entwickeln. Deshalb suchen wir KollegInnen, die uns ergänzen. KollegInnen, die neue Perspektiven und ihre eigene Expertise mit Spaß an der Sache ins Team einbringen.

Jetzt bewerben

Unsere Fachbereiche stellen sich vor

Unser Financial Services Team

Unsere Financial Services Teams begleiten Finanzdienstleister bei strategischen Entscheidungsprozessen und entwickeln gemeinsam mit ihnen erfolgreiche Vertriebskonzepte. Dabei fokussieren wir uns auf Führungs-, Steuerungs- und Change-Maßnahmen sowie die Optimierung von Prozessen, Stabs- und Serviceleistungen.

Wir senken Sachkosten, sichern Nachhaltigkeit durch Prozess- und Kostencontrolling und gestalten gemeinsam mit unseren Kunden deren digitale Transformation.

Unser Financial Services Team in der Schweiz

2023 haben sich Horn & Company und die Schweizer Strategieberatung GEM Consulting zusammengeschlossen, um ihre Erfolgsgeschichte gemeinsam fortzuschreiben. Das Schweizer Financial Services Team bringt insbesondere eine hohe Branchenexpertise im Bereich Großbanken, CFO-Agenda und Transaktions- und Transformations-Management mit.

Unser Financial Services Team
Unser Industry & Retail Team

Unser Industry & Retail Team

Unser Industry & Retail Team erarbeitet neue Erfolgspositionierungen und Organisationsstrukturen und unterstützt unsere Kunden dabei, nachhaltig zu wirtschaften. Auf Basis von Process-Mining Ansätzen und unserer Prozesskompetenz realisieren wir dabei hohe Liquiditäts- und Kostenpotenziale. Zudem unterstützen wir Unternehmen in ihrer operativen Restrukturierung - insbesondere durch IDW S6-Gutachten und ein wirksames Umsetzungsmanagement.

Deine Karrieremöglichkeiten

Von den Guten die Netten

Von den Guten die Netten

Seit der Gründung in 2009 setzen wir auf höchste Professionalität, Seniorität und einen partnerschaftlichen Ansatz. Und: „Von den Guten die Netten“ ist unser Anspruch. Unsere MitarbeiterInnen sind die Basis unseres Erfolgs und entwickeln sich stetig weiter. In unseren oftmals interdisziplinären Teams kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungshorizonten zusammen. Das ist bereichernd und auch gut so. Und auch die Einsatzgebiete sind vielfältig und decken das gesamte Spektrum im deutschsprachigen, aber auch im internationalen Umfeld wie die CEE-Region, ab.

Arbeiten bei H&C

Geführt wird Horn & Company von einem Partner-Team, das Erfahrung aus verschiedenen großen Beratungen einbringt. Dabei sind alle unsere rund 250 BeraterInnen ausgewiesene ExpertInnen in ihren jeweiligen Themen. Unser Credo für unsere tägliche Beratungsarbeit lautet: Expertise und Teamgeist – sowie Weitblick, Pragmatismus und eine gehörige Portion Kreativität und Esprit. Das macht unseren Erfolg aus. Dabei erweitern wir kontinuierlich unser Team mit Top-Talenten.

Arbeiten bei H&C
Das H&C Team

Das H&C Team

Die BeraterInnen von Horn & Company kommen aus den verschiedensten Fachrichtungen und sind alle ausgewiesene ExpertInnen in ihren jeweiligen Themen. Dieses Maß an Expertise, fachlicher Qualifikation und Praxiserfahrung differenziert uns. Unsere Kunden profitieren davon. Doch wir bringen nicht nur die akademische Qualifikation mit, sondern auch den erforderlichen Blick für das Machbare. Das ist nachhaltig anders.

Zusammenarbeit bei H&C

Wir bei Horn & Company lieben den Unterschied.

Wir schätzen die verschiedenen Blickwinkel, die jedes Teammitglied in die Projektarbeit einbringt. Wir arbeiten in interdisziplinären Teams und profitieren von der vielseitigen Expertise unserer MitarbeiterInnen – ob beispielsweise in der Physik, der Philosophie, der Informatik oder der Betriebswirtschaft. Unsere Partner arbeiten immer operativ am Projekt mit. Das macht unsere Projektarbeit nicht nur spannend, sondern ist vor allem unglaublich bereichernd. Wir tauschen Meinungen aus, diskutieren und entwickeln uns so gemeinsam stetig weiter. Dabei geht es uns immer um die Sache.

Unser Credo für unsere tägliche Beratungsarbeit lautet: Expertise und Teamgeist – sowie Weitblick, Pragmatismus und eine gehörige Portion Kreativität und Esprit. Das macht unseren Erfolg aus.

Zusammenarbeit bei H&C

Case-Interview

Die nächsten beiden Gespräche thematisieren Case Studies, die meist nah am Projektgeschäft liegen. Dabei wollen wir wissen, wie Du Herausforderungen angehst - im Hinblick auf Deinen Business Sense, Deine Strukturierungsfähigkeit, Gesprächsführung und Lösungsorientierung.

Feedback auf den Gesprächsverlauf erhältst Du in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. 

Zweitgespräch

Eine einstimmige Empfehlung der drei InterviewpartnerInnen vorausgesetzt, gibt es eine Einladung zum Zweitgespräch, dann auch mit einem der geschäftsführenden Partner.

Hier werden in letzter Instanz noch einmal fachliche Fragestellungen diskutiert - und gegebenenfalls auch Vertragsfragen zum Einstieg geklärt.

Fit-Interview
Case-Interview
Zweitgespräch
Contract

Lerne uns besser kennen!

Fellow

Idealerweise planst Du bei Horn & Company dafür in etwa 3 bis 4 Monate Zeit ein. Du hast dein Bachelorstudium bereits abgeschlossen oder Du befindest Dich innerhalb Deines Masterstudiums in Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften oder der Informatik? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung! Aber auch, wenn Du als PromovendIn einmal Praxisluft schnuppern willst, bist Du willkommen. 

Associate

Startest Du mit uns in Deine Karriere, profitierst Du von dem Know-how ausgewiesener ExpertInnen aus Banken, Versicherungen und der Industrie. Natürlich wird Dein Einstieg durch ein persönliches Mentoring sowie durch ein exzellent ausgearbeitetes Trainingsprogramm begleitet. Du trägst von Anfang an Verantwortung für „Dein Thema“ - zu Beginn noch in einer überschaubar abgesteckten Herausforderung - und dann in zunehmend größerem Anspruch. 

Senior Associate

Skills wie Weitsicht, das Strukturieren unterschiedlicher Themen und Handlungsstränge sowie echtes inhaltliches Leadership auf dem Projekt zeichnen Dich aus. Du übernimmst Führungsverantwortung in Richtung der Kundenteams und entwickelst große Zugkraft.

Manager

Du agierst als BranchenexpertIn und bist nicht nur TaktgeberIn für unsere Kunden, sondern auch Sparringpartner für unsere jungen Consultants. Du übernimmst erste Führungsverantwortung im Beraterteam und baust die Kundenbeziehung durch Fachexpertise und persönliche Skills auf. Die aktive Mitarbeit in einem der Competence Center und die Übernahme von Aktivitäten zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens bedeuten weiteres Job-Enrichment.   

Principal

Die interne Weiterentwicklung von MitarbeiterInnen sowie der Ausbau von Expertengebieten gehört ebenfalls zu Deinem Aufgabenbereich. Du unterstützt beim Weiterverkauf bestehender Projekte, aber auch in der Vermarktung und Akquisition insgesamt.

Associate Partner

Die Projektplanung und -steuerung obliegt komplett Deinem Aufgabenbereich. Du gestaltest Trends und entwickelst innovative Vermarktungsansätze. Neben der hervorragenden Projektarbeit übernimmst Du erstmalig Verantwortung für Akquisitionen in größerem Umfeld. Netzwerkpflege und -entwicklung gehören neben dem fachlichen Leadership auf Projekt und im Competence Center zu Deinen regelmäßigen Aufgaben.

Partner

Du stellst höchste Kundenzufriedenheit in letzter Instanz sicher. Durch Deine Erfahrung und fachliche Expertise, gepaart mit einem guten Gespür für Entscheidungsprozesse, garantierst Du eine zielgerichtete Projektarbeit. Du gestaltest Transformation für und mit Deinem Klienten. Du bist ein wichtiger Sparringspartner für unsere Principals und Associate Partner. Du gibst der Themen- und Projektlandschaft von Horn & Company neue Impulse und entwickelst neue Methoden. Zudem agierst Du als wichtiger Coach auf Vorstands-Ebene. Weiterhin gehören die Bestandskundenpflege und Neukundenakquise zu Deinem Aufgabengebiet.  

Fellow
Associate
Senior Associate
Manager
Principal
Associate Partner
Partner

Gute Gründe für Deinen Einstieg bei Horn & Company

Beratung ist People Business. Erfolgreiche Beratung entsteht nur, wenn Fachwissen, Methodenkompetenz und Branchen-Know-how auf einem hohen Niveau sind. Denn: Gute Beratung braucht Persönlichkeiten, die offen für Neues sind, aber auch fest im Leben stehen.

Teamspirit & Miteinander:

Ellbogen-Mentalität: Fehlanzeige. Ein gutes, konstruktives Miteinander macht uns aus. Es gibt genug Spielraum und individuelle Karrieremöglichkeiten für jeden. Im Zentrum steht, gemeinsam Mehrwerte für den Kunden und die Firma zu schaffen.

Ganz oben & doch down to earth:

Reicht doch: Nicht unser Anspruch. Du arbeitest bei einem mehrfach ausgezeichneten Beratungshaus in einem hochprofessionellen Umfeld mit top qualifizierten und exzellent ausgebildeten KollegInnen. Erste Liga, aber ohne Allüren und mit Bodenhaftung.

Empathie & Lösungsorientierung:

Problematisieren: Nicht unser Ding. Wir denken im Kopf des Kunden, am Kunden, mit dem Kunden. Wichtig sind das Gespür für die echte Herausforderung und der Blick für das, was wirklich hilft. Hinterher ist es besser als vorher.

Lernkurve & Erfahrungshorizonte:

Die tiefe fachliche Expertise der erfahrenen KollegInnen im Team führt zu schneller Multiplikation und somit zu einer steilen Lernkurve. Unsere Partner sind eng am Team, so lernt man schnell, wie die EntscheiderInnen ticken und welche Ansätze zum Ziel führen.

Unsere Standorte

Düsseldorf

Düsseldorf

München

München

Wien

Wien

Berlin

Berlin

Köln

Köln

Hamburg

Hamburg

Frankfurt

Frankfurt

Zürich

Zürich

Kompetenz bei H&C

KNOWLEDGE MANAGEMENT

KNOWLEDGE MANAGEMENT

Beratung ist People Business – aber sie funktioniert nur, wenn Fachwissen, Methodenkompetenz und Branchen-Know-how auf hohem Niveau sind. Wir wollen in unseren Projekten nicht nur State-of-the-Art anwenden, sondern die Kundenprojekte zu Best Practice machen. Unsere Talente und Teams haben wir daher in Competence Centern organisiert, die sich um Knowledge Management und Marktbearbeitung kümmern. Auch wenn Du im Projekt themen- und branchenübergreifend arbeitest, kannst Du neben dem Projektgeschäft einen Beitrag zur Firmenentwicklung zu leisten und Deine eigenen Ideen weiterentwickeln. Da Du als Consultant – abhängig vom jeweiligen Projekt – bis zu vier Tage die Woche beim Kunden vor Ort bist, sind unsere regelmäßigen Competence-Center-Treffen zudem ein Instrument, damit Du Dich intern besser vernetzen und informiert bleiben kannst, welche spannenden Themen an anderer Stelle gerade vorangetrieben werden. Das hilft auch, die Theorie aus unserem Schulungs-Campus-Programm mit praktischen Fragestellungen übereinander zu bringen.

CONSULTANT DAYS

CONSULTANT DAYS

Wir fördern Information und Austausch und suchen bewusst interessante Locations, um in einem regelmäßigen Turnus zusammenzukommen. Im Vordergrund steht der fachliche Austausch, sowie das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen. Mindestens einmal im Quartal treffen wir uns mit allen KollegInnen, um die Firmenentwicklung, strategische Fragen, die Projektlandschaft und Zukunftsthemen zu diskutieren und uns gegenseitig zu inspirieren. Auch Sport, Kultur, Sightseeing und relaxte Abende stehen an diesen Tagen auf dem Programm.

FEEDBACK & SCHULUNGEN

FEEDBACK & SCHULUNGEN

Wir betreiben einen intensiven Feedback- und Förderprozess, der Deine Entwicklung BeraterInnen fördert und transparent macht. Zudem wird Deine fachliche und persönliche Entwicklung über unser eigenes Schulungsprogamm, den H&C Campus, stringent begleitet. Dieser bietet von der Tool- und Methodenkompetenz über die Fachlichkeit bis hin zur Personality Entwicklung ein breites Spektrum.

Für die meisten Schulungen arbeitet Horn & Company seit langer Zeit erfolgreich mit festen Partnern zusammen. Nach Möglichkeit finden die Schulungen vor Ort statt, denn der Austausch mit den KollegInnen ist zentraler Teil des Trainingsprogrammes.

MENTORING

MENTORING

Unser Mentoringprogramm fördert Deine individuelle Karriereentwicklung. Von Tag eins an steht Dir im persönlichen Austausch ein Mentor oder eine Mentorin bei Deiner Weiterentwicklung auch über die Projektarbeit hinaus mit Rat und Tat zur Seite und hat immer ein offenes Ohr für Dich. Wesentlicher Teil des Mentorings ist die gemeinsame Reflektion des Feedbacks nach Projektabschluss. Dein/e MentorIn ordnet das Feedback gemeinsam mit Dir ein und unterstützt bei der Entwicklung von Perspektiven für Deine fachliche und persönliche Entwicklung. Du willst mehr zum Mentoring bei H&C erfahren? Dann lies hier das Interview mit unseren KollegInnen Julia (Mentee) und Philipp (ihr Mentor) und erfahre, wie die beiden das Mentoring (er-)leben. 

zum Interview mit Julia und Philipp

Das sagen unsere MitarbeiterInnen:

Sila Siegel

Sila Siegel hat ein 3-monatiges Praktikum bei H&C im Bereich Financial Services absolviert. Sie hat einen Bachelorabschluss in Philosophy, Politics & Economics am New College of the Humanities in London.


Warum hast Du Dich für ein Praktikum bei Horn & Company entschieden?

Überzeugt haben mich zwei Dinge: einmal die inhaltliche Spezialisierung auf den Bereich Banken und Versicherungen, und einmal die Größe des Unternehmens von ca. 110 Berater:innen.

Nach einem vorherigen Beratungspraktikum im Bereich Versicherungen wollte ich mich gern weiter in diesem Feld ausprobieren. Außerdem war ich neugierig darauf, wie sich die Arbeit in einer Beratung anfühlt, in der man sich persönlich beim Vornamen kennt, in der Kommunikationswege kürzer sind und in der das zwischenmenschliche Netzwerk entsprechend stark ist. Über den „Hidden Champions“-Award bin ich schließlich bei Horn & Company fündig geworden.

 

Was waren Deine Aufgaben während des Praktikums?

Sowohl inhaltlich als auch methodisch habe ich während des Praktikums unheimlich viel gelernt, da ich insgesamt vier verschiedene Projekte miterleben konnte. Dazu zählten ein Strategieprojekt für eine G8-Sparkasse und ein Pricing-Projekt, für das ich eine Wettbewerbsdatenbank erstellt und eigenständige Wettbewerbsanalysen durchgeführt habe. Zum Thema „Affluent Banking“ konnte ich mich außerdem bei der Erstellung eines Papers in Recherchearbeit stürzen. Zuletzt hatte ich Einblick in ein Effizienzprojekt und habe dort gelernt, Potentialanalysen zu erstellen und zu visualisieren.

 

Wie wurdest Du in Deinem Team aufgenommen?

Ich wurde von Anfang als vollwertiges Teammitglied auf- und ernstgenommen und konnte eigenständig an Aufgaben arbeiten. Fragen waren dabei immer ausdrücklich erwünscht und meine Kolleg:innen standen mir jederzeit für Antworten zur Verfügung. Großartig fand ich auch die kollegiale Arbeitsatmosphäre bei H&C – ob während der Projektarbeit, an der Kaffeemaschine, oder beim Lunch, bin ich auf aufgeschlossene, interessierte Kolleg:innen getroffen, mit denen ich jederzeit in ein fachliches oder persönliches Gespräch eintauchen konnte.

 

Was war Dein Highlight während des Praktikums?

Für mich gab es sogar drei Highlights während des Praktikums. Zum ersten, dass ich in vier verschiedene Projekte thematisch eintauchen und somit sehr viele Kolleg:innen kennenlernen konnte. Zum anderen, dass ich wirklich das Gefühl hatte, für den Klienten und die Firma einen Mehrwert geleistet zu haben: durch die eigenständige Erstellung einer Wettbewerbsdatenbank konnte ich dem Kunden und der Firma eine Arbeitsbasis liefern, die zum Projekterfolg beigetragen hat und hoffentlich für zukünftige Projekte Relevanz hat. Mein drittes Highlight war das Sommerevent, das in Präsenz in Düsseldorf stattfand und bei dem ich sowohl alle laufenden Projekte als auch Kolleg:innen persönlich kennenlernen konnte. Das war top!

 

Zum Abschluss: Deine 3 „Lessons-Learned“?

  • Fragen! – beeindruckend fand ich die „interne“ Expertise bei H&C: Zu jeder Frage und jedem Thema gab es immer den/die passende KollegIn, sodass man nicht immer das „Rad neu erfinden“ muss – sondern nur wissen muss, wen man fragt. Das ist effizient & man lernt dabei immer tolle Kolleg:innen kennen!
  • Neugierig sein! – als PraktikantIn bei H&C kann man sich jederzeit in alle Diskussionen und Aufgaben einbringen. Es lohnt sich, für Aufgaben und Projekte offen zu sein, und so neue Themen und Stärken für sich zu entdecken.
  • Das H&C- Notizbuch – durch die Arbeit an verschiedenen Projekten habe ich schnell gelernt, meine Aufgaben richtig zu priorisieren, den Überblick über den Stand aller Projekte zu halten und effektiv mit Kollegen zu kommunizieren. Dabei war mein H&C-Notizbuch unabdingbar. :-)

 

Johannes „Johnny“ Hauschild

„Wenn wir als Team gut zusammenarbeiten, dann erreichen wir die besten Ergebnisse.“

Du hast 2017 ein Praktikum bei H&C gemacht. Wie bist du damals auf H&C aufmerksam geworden?

Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann habe ich den Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre begonnen und weiter als Werkstudent bei meinem Ausbildungsbetrieb, der Kreissparkasse Köln, gearbeitet. Während des Bachelors hatte ich die Chance, die Beratungsbranche über ein Praktikum kennenzulernen. Mein damaliger Professor, Dr. Dietmar Fink, hat mir dafür den damaligen (und heutigen) „Hidden Champion“ der Unternehmensberatungen empfohlen – Horn & Company.

Was hat dich am Praktikum damals besonders begeistert?

Ich fand es super, direkt Verantwortung in spannenden Projekten übernehmen zu können. Im ersten Projekt ging es darum, gemeinsam mit meinem Team die Treasury-Systemanwendungslandschaft einer Bankengruppe zu optimieren. Im anderen Projekt durfte ich die Bewertung einer Bank als möglichen Übernahmekandidaten für einen Private-Equity-Fonds begleiten. Dabei war ich mit den anderen aus den Teams ab Tag eins auf Augenhöhe.

Wie kam es dazu, dass du nun wieder bei Horn & Company bist? Du hast ja vorher auf der „anderen Seite“, also bei einer Bank, gearbeitet.

Genau, ich habe während meines berufsbegleitenden Masters an der Handelshochschule Leipzig bei der Kreissparkasse Köln als Produktmanager gearbeitet und wollte mich nach fast zehn Jahren in der Branche beruflich verändern. Nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, war für mich ziemlich schnell klar, dass ich mich wieder bei Horn & Company melde.

Und wie war es für dich, zurück zu Horn & Company zu kommen?

Ich habe mich sehr gefreut, viele meiner Kolleg:innen aus der Zeit als Fellow wiederzutreffen – unsere jährliche Fluktuationsrate ist mit weniger als fünf Prozent für eine Unternehmensberatung außergewöhnlich niedrig. Die alte Verbundenheit zu den Kolleg:innen besteht weiterhin und auch diejenigen, die ich noch nicht kannte, haben mich sehr herzlich aufgenommen. Professor Dr. Fink hatte mit seiner Empfehlung, dass eine kleine Beratung vielleicht besser zu mir passt, absolut recht: Ich schätze an Horn & Company die fast familiäre Atmosphäre und den engen Austausch intern.

Nun bist du ja schon zehn Monate wieder Teil von H&C. Was gefällt dir besonders an der Arbeit in einer Unternehmensberatung, auch im Vergleich zu der Arbeit bei einer Bank?

Ich schätze sehr, dass alle Kolleg:innen, die hierarchisch über mir stehen, den gleichen Job auch selbst schon einmal gemacht haben - also alle Partner in der Regel selbst einmal Consultant waren. Davon kann ich unheimlich profitieren und es sorgt für eine sehr verständnis- und respektvolle Atmosphäre. Hier bei H&C wird dazu viel Wert auf persönliche wie fachliche Weiterentwicklung gelegt. H&C hat eine wirklich coole Förder- und Performance-Kultur. Es gibt zum Beispiel einen sehr ausgefeilten und systematisierten Feedbackprozess, der mir dabei hilft, mich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte meiner Karriere zu gehen.

Apropos Karriere: Wie lässt sich das Privatleben mit dem doch arbeitsintensiven Beruf des Top-Management-Beraters vereinbaren? Bleibt da genug Zeit für die Familie und Freunde?

Wenn die Atmosphäre im Team gut ist und die Projekte spannend sind, machen auch längere Arbeitstage Spaß. Dabei darf man natürlich sein Privatleben nicht vernachlässigen. Ich weiß von mir selbst, dass ich besser und effizienter arbeite, wenn ich mir privat Ausgleich schaffe und auch mal durchatmen kann. Die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden ist mir sehr wichtig und auch wenn es mal stressigere Phasen gibt, ist es mir bisher immer gut gelungen, Privatleben und Berater miteinander zu vereinbaren.

Wie schaffst du dir diesen Ausgleich?

Ich koche gerne internationale Gerichte für und mit meinen Freunden und meiner Familie und probiere auch gerne neue Gerichte aus. Sport darf natürlich auch nicht fehlen. Ich gehe gerne laufen, z.B. beim StrongmanRun, einem Hindernislauf, bei dem man einen Berg aus Autoreifen überwindet, durch den Schlamm robbt oder sich über Gruben hangelt. Dabei geht es nicht primär darum, den Lauf als Schnellster zu beenden, sondern darum, mit seinem Team gemeinsam etwas zu erleben und die Herausforderung zu meistern. Wie bei der Arbeit auch: Wenn wir als Team gut zusammenarbeiten, dann erreichen wir die besten Ergebnisse.

Judith Kathol

„Ich mag es, mich immer wieder in neue Themenfelder einzuarbeiten und Neues zu lernen. Deshalb ist die Beratung für mich das perfekte Umfeld“

Du hast Deinen Masterabschluss in BWL gemacht und warst schon in der Industrie und dem Handel tätig. Wie kam es, dass Du auf Beraterseite gewechselt bist?

Genau, ich war für verschiedene Unternehmen wie Zalando, Siemens, Edeka und einige Start-Ups tätig. Dort habe ich vor allem in leistungswirtschaftlichen Bereichen wie dem Einkauf und diesem nahe Bereichen Erfahrungen gesammelt. Den Bereich Einkauf fand ich schon immer spannend und mir hat es Spaß gemacht, zu verhandeln. Hier kommt es vor allem auf eine gute Vorbereitung, das notwendige Geschick, aber auch Kreativität in der Einigungsfindung mit dem Partner an! Irgendwann habe ich aber für mich festgestellt, dass ich mich nicht genug gefordert gefühlt habe. Ich habe mir eine steilere Lernkurve, breitere Karrieremöglichkeiten und mehr Abwechslung gewünscht. Diese Aspekte sind ganz klassisch für eine Beraterlaufbahn – somit war der Weg in die Beratung ein ganz logischer Schritt für mich!

Vom Einkauf zog es Dich also in die Financial-Services-Branche. Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

Viele Fähigkeiten, die eine Einkäuferin mitbringen muss, sind auch in der Beratung gefragt, wie beispielsweise Gesprächsstrategie, Verhandlungstaktik und klare Analysen. Ich hatte Lust in einen ganz neuen Bereich einzutauchen und in einem etwas kleineren, aber dafür spezialisierten Beratungsunternehmen zu arbeiten. Hier schätze ich besonders die Vorteile der kurzen Wege, flache Hierarchien und das konstruktive Arbeitsumfeld. Horn & Company bringt genau diese Eigenschaften mit und bietet mir als mehrfach ausgezeichneter Hidden Champion in Financial Services außerdem die Möglichkeit, mich in einem ganz neuen Bereich weiterzuentwickeln.

Du hast erzählt, dass du in Deinem bisherigen Werdegang schon verschiedene Unternehmen kennengelernt – vom kleinen Start-Up bis hin zu Dax 30 Industrieunternehmen. Welche Unterschiede kannst Du zu der Beratungswelt feststellen?

Bei der Arbeit in der Beratung nimmt man eine ganz andere Perspektive im Vergleich zu einer Funktion in der Linie ein. Man arbeitet zuallererst einmal für den Projektpartner und erbringt eine Dienstleistung. Damit gehen eine ganz andere Verbindlichkeit und Verantwortung einher, die ich so in meinen vorherigen Tätigkeiten nicht erlebt habe. Außerdem komme ich viel öfter in Situationen, die mit neuen Herausforderungen und mit dem Verlassen meiner Komfortzone verbunden sind. Das kann manchmal etwas anstrengend sein, man lernt dabei aber auch sehr viel. Da wir als Topmanagement-Beratung eng mit den obersten Führungsebenen eines Unternehmens zusammenarbeiten, ist die Arbeit natürlich mit einem anderen Druck, aber auch einem hohen Impact verbunden.

Du arbeitest in Vollzeit und hast vor, noch einen Doktor der Betriebswirtschaftslehre zu machen. Wie ist der Plan dafür?

Ich war in meinem Masterstudium eine erfolgreiche Studentin und habe zu dem Zeitpunkt schon mit dem Gedanken gespielt, mich über das Studium hinaus akademisch noch weiterzuentwickeln. Nach dem Studium wollte ich aber zunächst noch mehr praktische Erfahrung sammeln und bin deshalb bei der Edeka im Einkauf eingestiegen. Bei meiner Arbeit am Lehrstuhl für Management hat mir mein damaliger Professor angeboten, mich auch als externe Doktorandin zu begleiten. Falls ich mich zukünftig für eine Promotion entscheiden sollte, habe ich mit Horn & Company einen Arbeitgeber gefunden, der meine berufliche Weiterbildung unterstützen würde. Das war für mich auch ein wichtiger Grund, als ich mich für Horn & Company entschieden habe.

Das ist schön zu hören. Welches Projekt betreust Du aktuell?

Aktuell setzen wir in einer großen genossenschaftlichen Bank eine umfassende Neuausrichtung des Privatkundengeschäfts um. Das bedeutet, wir beschäftigen uns sehr vielschichtig mit den einzelnen Aspekten, die eine umfassende Veränderung mit sich bringt. Beispielsweise mit der Veränderung der Aufbauorganisation, der Qualifikation und Versetzung von Mitarbeitenden in neue Funktionen sowie einer neuen Kundensegmentierung- und Überleitung – um hier nur einige Aspekte zu nennen. Zu unseren Aufgaben gehört es auch, über den Austausch mit relevanten Mitarbeitern verschiedener Bereiche wichtige Informationen zu konsolidieren. Aufbauend auf diesen sind wir für die Erstellung von Konzepten, Entscheidungsvorlagen oder die Vergabe von Empfehlungen verantwortlich.

Gibt es auch Herausforderungen, denen Du in Deinem Projekt begegnest?

Natürlich! Es ist eine Herausforderung, den Spagat zwischen Vogelperspektive und Detailtiefe zu meistern. Einerseits muss man immer einen klaren Überblick über die vielen Teilstränge und übergreifenden Themen eines Projektes haben und sich auf das Wesentliche fokussieren. Andererseits ist es wichtig, dass man sich auch auf den Detailebenen gut auskennt, um sehr fachlich mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichsten Unternehmensbereichen diskutieren zu können.

Max Jönck

„Wir stülpen unseren Kunden keine Lösungen über, sondern interessieren uns ehrlich für deren konkrete Herausforderungen“

Ein Master in Finance, eine Promotion in Finance und seit anderthalb Jahren Financial Services Consultant bei H&C – war das immer schon Dein Plan?

Mir war auf jeden Fall schon lange klar, dass ich am liebsten quantitativ, also mit Zahlen, arbeite. Und mein Werdegang ist sicher durch Vorbilder in meiner Familie beeinflusst: Mein Großvater war Banker, mein Vater führt als Arzt einen Doktortitel. Den Wunsch, selbst mal zu promovieren und so wie mein Vater „Dr. Jönck“ zu sein, habe ich sogar schon in meiner Kindheit gehabt.

Bei Horn & Company haben ungefähr 75 Prozent der Berater:innen eine Doppelqualifikation, also einen Doktor oder einen MBA. Aktuell öffnen wir uns aber auch vermehrt für ausgezeichnete Hochschulabsolvent:innen. Welche Kompetenzen und Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach ausgezeichnete Berater:innen aus?

Ich bin der Meinung, dass man als BeraterIn vor allem Ruhe braucht. Bei der Schnelligkeit, durch die sich der Job in einer Beratung ja auszeichnet, ist es super wichtig, dass du immer den Überblick behältst. Ganz grundsätzlich solltest du natürlich Spaß an der Aufgabe mitbringen und Lust darauf haben, immer etwas Neues zu lernen. Ich glaube, nur dann kannst du auch exzellente Leistung erbringen.

Für exzellente Beratungsleistung wird H&C ja immer wieder ausgezeichnet. Was trägt Deiner Meinung nach dazu bei, dass Horn & Company nun bereits zum dritten Mal in Folge „Hidden Champion“ wurde?

Ich denke, dass wir es verstehen, die Perspektive zu wechseln und den Blick der Kunden einzunehmen. Wir möchten den Klienten-Unternehmen keine Lösungen überstülpen, sondern interessieren uns ehrlich für deren konkrete Herausforderungen, die ihnen Kopfzerbrechen bereiten. Wir fragen, hören zu und entwickeln dann gemeinsam mit den Verantwortlichen die beste Lösung.

Was macht Dir persönlich an Deiner Arbeit am meisten Freude? Was motiviert dich?

Mir bereitet es Freude, immer wieder in neue Themen einzutauchen und schnell neue Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu verstehen., Freude: Immer wieder ein neues Projekt, eine neue Aufgabe, ein neues Team. Außerdem mag ich das schnelle Arbeitstempo, hier sind wirklich alle auf zack! Und es motiviert mich, dass ich mit meiner Arbeit etwas erreiche. Es ist schön zu sehen, dass das, was ich konzeptionell erarbeitet habe, auch wirklich umgesetzt wird und meinen Kunden Mehrwert bringt.

Welche Herausforderungen beschäftigen das Top-Management der Finanzbranche denn aktuell?

In zwei Worten: Fintech und Digitalisierung. Fintechs wie Trade Republic, Robinhood oder N26 machen es möglich, dass Kunden ihr Depot schnell und einfach auf dem Smartphone eröffnen können. Die große Herausforderung für etablierte Banken ist es, da mitzuhalten. Besonders mittelständische Banken, die ihre Angebote nicht zentralisieren können, haben es schwer. Aber auch die Banken mit besonders großen Mengen an Altdaten: Es ist sehr zeit- und kostenaufwendig, diese Daten zu digitalisieren.

Das klingt so, als hätten die Banken einige Herausforderungen zu bewältigen! Wie hilfst Du als Financial Services Consultant deinen Kunden dabei?

Durch den Digitalisierungsdruck sind Geschwindigkeit und Effizienz entscheidende Wettbewerbsfaktoren für viele Finanzdienstleister geworden, weshalb die Überprüfung und Fokussierung von Geschäftsmodellen sowie Optimierungs- und Effizienzfragen häufig im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen. Konkret bedeutet das, wir überprüfen Geschäftsmodelle, identifizieren Optimierungspotenziale und richten anschließend die entsprechenden Prozesse neu aus. Bei der Umsetzung, wie beispielsweise bei der Digitalisierung von Prozessen, werden wir dabei häufig von unseren Kolleg:innen von H&C Data Analytics unterstützt.

Dr. Sabine Schneider

„Bei H&C habe ich gedacht: Hier ist der richtige Platz für mich“

Sabine, du hast in Toxikologie promoviert und arbeitest jetzt als Financial Services Consultant bei H&C. Wie kam der Wechsel von der Naturwissenschaft in die Finanzwelt zustande?

Während der Promotion habe ich die Erfahrung machen dürfen, mich über ein paar Jahre sehr intensiv mit einem Forschungsgebiet auseinanderzusetzen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mir etwas mehr Abwechslung im Arbeitsalltag wünsche und nicht langfristig in der Forschung und auch nicht im naturwissenschaftlichen Bereich bleiben möchte. Deshalb habe ich an der Uni Düsseldorf zusätzlich BWL-Kurse belegt. So hat sich mein Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge gefestigt. Um diesem Interesse weiter nachzugehen und in einem sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag immer wieder Neues dazu lernen zu können, habe ich mich schließlich für einen Wechsel in die Beratung entschieden.

Apropos „Neues lernen“: Wie kannst Du denn dein „altes“ Wissen aus der vorherigen Tätigkeit bei Horn & Company einsetzen?

Wir Naturwissenschaftler:innen bringen sehr gute analytische Fähigkeiten mit und sind es gewöhnt, uns mit hochkomplexen Inhalten auseinanderzusetzen. Das erleichtert mir im Projektalltag, den Überblick zu behalten und schwierige Themen schnell zu durchdringen. Auch die ergebnisorientierte und kritische Denkweise, die ich aus der Wissenschaft kenne, immer nach dem „Warum?“ zu fragen, kann ich in meiner aktuellen Arbeit sehr gut anwenden. Es ist wichtig, Ideen und Konzepte, die man entwickelt, aus verschiedenen Perspektiven auch kritisch zu hinterfragen, um nichts zu übersehen.

Wie bist du dann konkret zu Horn & Company gekommen und was hat dich zu dem Schritt bewogen?

Ich wollte in eine kleinere, aber renommierte Beratung. Die Profile, die H&C unter anderem sucht, haben perfekt zu dem gepasst, was ich mitbringe – naturwissenschaftlicher Hintergrund und eine Promotion. Andere Beratungen suchen häufig nur nach Wirtschaftswissenschaftler:innen und nicht explizit nach promovierten Naturwissenschaftler:innen. Bei H&C habe ich gedacht „Hier ist der richtige Platz für mich“. Und es hat dann auch wirklich sehr gut gepasst. Das hat schon beim Bewerbungsprozess angefangen, den habe ich sehr positiv in Erinnerung. Die Gesprächspartner sind mir auf Augenhöhe begegnet und ich habe gemerkt, dass wir beide auf der Suche sind – ich nach einem Einstieg in die Beratung und H&C nach einer Beraterin wie mir.

Was reizt dich an der Arbeit als Unternehmensberaterin?

Ich bin von Natur aus sehr neugierig und mag die Abwechslung. In der Beratung lerne ich ständig Neues dazu, treffe auf viele interessante Persönlichkeiten und bekomme in kurzer Zeit Einblicke in verschiedenste Bereiche unterschiedlicher Unternehmen. Hier ist kein Tag wie der andere, beispielsweise gibt es ad hoc-Aufträge vom Kunden oder die Rahmenbedingungen im Projekt ändern sich. Dann muss man flexibel auf die neuen Situationen reagieren können und genau das macht die Arbeit so spannend und herausfordernd.

Erzähl mal: Wie sieht so eine normale Woche bei H&C aus? Und was gefällt Dir daran besonders?

Bei meinem aktuellen Projekt sind wir in einem Team von neun Personen drei bis vier Tage pro Woche gemeinsam beim Kunden vor Ort. Die restlichen Tage arbeiten wir wahlweise remote oder im H&C Office. Morgens haben wir immer ein Team-Meeting, um uns zu aktuellen Themen abzustimmen. Jeder arbeitet an seinem eigenen Workstream, aber wir tauschen uns sehr eng miteinander aus, damit alle auch einen Überblick über das Gesamtprojekt haben. Mir gefällt besonders, dass meine Kolleg:innen bei H&C sehr humorvoll und motiviert sind. Das ist für mich persönlich eine wichtige Basis für gute Zusammenarbeit. Außerdem unterstützen wir uns gegenseitig im Team, wann immer es möglich und notwendig ist.

Frauen sind leider immer noch eine Minderheit in vielen MINT-Wissenschaften. Wie sieht es da bei Horn & Company aus – ist die Firma ein attraktiver Arbeitgeber für weibliche Bewerberinnen?

Auf jeden Fall! Ich fühle mich sehr wohl bei H&C. Natürlich hätte ich auch gerne noch mehr Kolleginnen, aber die Tatsache, dass ich eine Frau bin, spielt hier keine Rolle – nicht für mich und auch nicht für meine männlichen Kollegen. Ich mag meine Kollegen sehr gerne und arbeite gut mit ihnen zusammen. Der Umgang miteinander ist professionell, aber trotzdem auch locker und humorvoll. Ich hoffe, dass noch mehr Frauen den Weg in die Beratung finden, ich kann es nur empfehlen!

Dr. Stephan Olk

„Hier kann ich Wirkung entfalten“

Du hast in Freiburg im Breisgau studiert, promoviert und dort ein knappes Jahr als Akademischer Rat an der Uni gearbeitet. Was hast Du als Akademischer Rat gemacht?

Das internationale Äquivalent „Assistant Professor“ erklärt die Position vielleicht besser: Eigene Forschungsprojekte, selbständige Lehrtätigkeiten und administrative Aufgaben prägen in der Regel den Arbeitsalltag des Akademischen Rats. Als Karriereschritt zwischen wissenschaftlichem Assistenten und Juniorprofessor bereitet die Tätigkeit auf eine spätere Professur vor – diesen Weg wollte ich allerdings nicht einschlagen. Ich hatte das Glück, dass es meinem Doktorvater immer ein Anliegen war, die Praxis an die Universität zu bringen und vice versa. So hatte ich nicht nur im Rahmen verschiedener Veranstaltungen Kontakt mit Unternehmen, sondern auch bei der Durchführung von Beratungsprojekten, die wir für diverse Branchen angeboten haben – daraus festigte sich auch mein berufliches Zielbild.

Der Weg in die Praxis war also schon bereitet. Wie bist Du dann zu Horn & Company gekommen?

Ich bin aus verschiedenen Gründen auf H&C aufmerksam geworden, zum Beispiel durch den Award „Hidden Champion“ und die Präsentation des Unternehmens als Beratungsboutique. Außerdem aufgrund meiner Ausbildung – H&C sucht gezielt nach akademischer Doppelqualifikation. H&C stand also auf meiner „Liste“, aber die Recruiting-Managerin Lisa Sandvoß ist mir zuvorgekommen und hat mich an meinem Geburtstag angeschrieben. Das war quasi ein Geburtstagsgeschenk!

Du arbeitest seit knapp einem Jahr bei Horn & Company. Wie war der Einstieg – hast Du Dich gut in das Team eingefunden?

Auf jeden Fall! Das hat schon mit den Bewerbungsgesprächen angefangen. Eigentlich hatte ich aufgrund meines fachlichen Hintergrundes und meines Forschungsschwerpunktes gedacht, dass ich in den Bereich Retail und Consumer Goods gehen würde. Aber in den Bewerbungsgesprächen wurde mir die Financial Services Branche schmackhaft gemacht und darüber bin ich sehr glücklich – ich fühle mich absolut wohl bei FS. Und auch persönlich bin ich richtig angekommen. Ich verstehe mich sehr gut mit den Partnern, mit denen ich mein Bewerbungsgespräch hatte, das hat von der Chemie her direkt gepasst. So war es dann auch mit allen anderen Kolleg:innen – hier sind wirklich alle cool, offen und engagiert.

Scheint, als wärest Du gut angekommen. Wie würdest Du die Zusammenarbeit bei Horn & Company beschreiben?

Die Partnerebene bei H&C ist sehr breit aufgestellt, d. h. wir arbeiten alle nah mit den Partnern zusammen. Zum Beispiel arbeite ich zurzeit in einem Zweier-Team mit einem Partner, also operativ. Das schätze ich sehr, weil ich mir nach dem Motto „Lerne von den Besten“ wahnsinnig viel abschauen kann.

Ich glaube aber, dass die Zusammenarbeit bei H&C auch davon geprägt wird, dass hier ausschließlich Kolleg:innen mit universitärem Berufshintergrund arbeiten. Eine gewisse Diskussionskultur kennen alle, die mal wissenschaftlich gearbeitet haben. Sobald eine These aufgestellt ist, wird diese von der wissenschaftlichen Community aufs schärfste kritisiert und lediglich sehr gute Argumente helfen vor der Verwerfung. Dass das viele aus der Wissenschaft gewöhnt sind, fördert die Diskussionskultur hier bei H&C enorm. Dabei gefällt mir vor allem, dass es allen Kolleg:innen hier immer um die Sache geht.

Warum hast Du Dich dann konkret für Horn & Company und nicht für eine der großen Strategieberatungen entschieden?

Was für mich einen Unterschied macht, ist die große Partnerebene. Ich kann von denen lernen, die schon viel Erfahrung sammeln konnten; die Partner nehmen sich auch immer Zeit für die jüngeren Kolleg:innen und begegnen einem stets auf Augenhöhe. Die Zusammenarbeit bei H&C ist geprägt von Respekt und Wertschätzung. Ich glaube außerdem, dass die Strukturen in einer mittelständischen Beratung im Vergleich zu einer größeren deutlich dynamischer sind und man sich noch stärker einbringen kann. Hier kann ich Wirkung entfalten – ich bezweifle, dass das in einer der großen Beratungen auch in dem Maße der Fall wäre.

Was motiviert Dich in Deinem Beruf?

Mich motiviert, den Kunden bei der Problemlösung helfen zu können; ich kann mit meiner Arbeit etwas bewirken und für Unternehmen einen Mehrwert schaffen. Als Berater macht es mich glücklich, die Bedürfnisse meiner Kunden zu verstehen, ihnen Lösungswege aufzuzeigen und mit ihnen eine nachhaltig spürbare Veränderung herbeizuführen.

Du unterstützt Unternehmen also tagtäglich dabei, sich weiterzuentwickeln. Wie fördert Horn & Company Deine eigene Weiterentwicklung?

Es gibt eine Vielzahl an Schulungen zu verschiedensten Themen, darunter zum Beispiel auch zu wirksamer Kommunikation, die natürlich ein wichtiges Handwerkszeug ist. Für einige Schulungen hat H&C feste Partner und nach Möglichkeit finden die Schulungen vor Ort statt. Ein weiterer Aspekt ist die Arbeit in den Competence Centern, dort geht es darum, sein eigenes Wissen bereitzustellen und sich zu Themen auszutauschen, wodurch die eigene Weiterentwicklung extrem gefördert wird.

Prof. Dr. Dietlind Zühlke

„Ich wollte schon als Kind verstehen, wie die Dinge funktionieren.“

Prof. Dr. Dietlind Zühlke ist Mathematikerin und arbeitet für Horn & Company Data Analytics. Schon als Kind wollte sie verstehen, wie Dinge funktionieren und baute dafür auch schon mal das Radio auseinander. Heute erzählt sie, wie sie in unterschiedlichsten Unternehmen Prozesse auseinandernimmt und diese mittels Daten-Analyse in effizientere Abläufe transformiert.

Du hast deinen PhD in Computational Intelligence erworben. Kannst du das dabei generierte Wissen auch in der Beratung von Unternehmen einsetzen?

Auf jeden Fall! Computational Intelligence hat (auch wenn es paradox klingen mag) noch immer sehr viel damit zu tun, dass sich der Datenwissenschaftler mit der Anwendungsdomäne auseinandersetzt, Fachwissen von Experten aufnimmt und in Algorithmen umsetzt, die den Anwendern helfen, ihre Geschäfts- oder Forschungsfragen zu beantworten. Meine Dissertation war somit eine Art Blaupause für einige unserer Data Science Consulting Projekte.

Apropos: Du arbeitest bei Horn & Company Data Analytics, einer Schwestergesellschaft von Horn & Company. An welchen Projekten arbeitet ihr speziell?

Häufig helfen wir Unternehmen, den erwartbaren Mehrwert datengetriebener Use Cases und entsprechender Geschäftsmodelle bezifferbar zu machen. Oft ist die vage Einschätzung bei den Unternehmen verbreitet, man sollte doch etwas datengetriebener werden. Aber welche Implikationen das auf Kosten- und Nutzenseite wirklich hat, ist ohne den Aufbau gezielter Prototypen meist schwierig zu beurteilen. Wir bringen unser Erfahrungswissen ein, welche Use Cases das größte Potenzial und die geringsten Risiken haben, wo vermutlich genug Daten verfügbar sind und welche Fragestellungen sich mit welchen Methoden angehen lassen. Wir bauen dann gemeinsam mit den Kunden ausgewählte Prototypen auf und machen so Data Analytics erlebbar. Das reicht von Vorhersagemodellen bis hin zu avancierten Kundensegmentmodellen. Uns ist dabei die Prozesssicht besonders wichtig und zwar in mehrfacher Hinsicht. In jedem Fall müssen wir verstehen und berücksichtigen, welche Prozesse betroffen sind und an welcher Stelle wir uns in ihnen befinden.

Inwieweit hilft dir dein Informatik- bzw. naturwissenschaftliches Studium bei der Beratung von Unternehmen?

Eine strukturierte und strukturierende Vorgehensweise, wie man sie im einschlägigen Studium lernt, ist für die Tätigkeit in der Beratung unerlässlich. Auch das schnelle Durchdringen komplexer Situationen und der Spaß an der kognitiven Herausforderung sind wichtig, um in der Beratung von Unternehmen erfolgreich zu sein. Häufig ist viel (Fach-)Wissen in den Organisationen vorhanden, aber den Mitarbeitern fehlt der Blick von außen und die Fähigkeit, Erfahrungen aus anderen Bereichen erfolgreich auf ihre Situation abzubilden. Da kann die Denkweise der Informatik/Naturwissenschaft, die immer stärker die Metaebene und übergeordnete Zusammenhänge betont, sehr hilfreich sein. Sie ermöglicht, auch da Schlussfolgerungen ziehen zu können, wo die direkte Übertragbarkeit, z.B. durch Domänenwissen, nicht mehr weiterkommt.

Was schätzt du an der Arbeit in einer Unternehmensberatung, auch im Vergleich zum wissenschaftlichen Arbeiten?

In der Unternehmensberatung und speziell in der datengetriebenen Beratung hat man, mehr als in jedem anderen Beruf, die Möglichkeit, eine riesige Bandbreite von Unternehmen in der Tiefe kennenzulernen: vom familiengeführten Mittelständler bis zum Großkonzern; vom Softwarehaus bis zur Bank. Man lernt viel über den Zustand der Wirtschaft, über die Hürden beim Einführen neuer Technologien, über die Wirtschaftlichkeit von Veränderungsprozessen und vieles mehr. Und man setzt sich ständig neuen Herausforderungen durch neue Fragestellungen aus.

Frauen sind leider immer noch eine Minderheit in vielen MINT-Wissenschaften. Wie sieht es da bei Horn & Company aus – ist die Firma ein attraktiver Arbeitgeber für weibliche Bewerberinnen?

Gerade Beratung ist ein Feld, in dem die Relevanz des eigenen Handelns unmittelbar erlebbar ist. Meiner Erfahrung nach ist das ein wichtiger Aspekt für Frauen in ihrer Berufswahl. Außerdem ist Kommunikation ein zentrales Element der Top-ManagementBeratung. Bei Horn & Company finden Frauen ein kompetitives, aber familiäres Umfeld, bei dem jeder seinen individuellen Teil zum Erfolg des Teams beitragen kann und dafür geschätzt wird. Ich habe selten so viel offene Wertschätzung für meine Leistung erfahren wie bei Horn & Company

Was motiviert dich in deinem Beruf?

Wenn ich datengetrieben Einsichten generieren kann, die Unternehmen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, nachhaltiger zu agieren und/oder erfolgreicher zu sein. Aus einer guten Modellierung wichtige Einflussfaktoren für wirtschaftliche Zusammenhänge ableiten zu können, gibt mir einen positiven Kick.

Was macht die Top-Management-Beratung deiner Meinung nach zu einer attraktiven Branche in der Zukunft?

Die Welt ist in einem stetigen Wandel, den kaum eine Branche so sehr mitgestalten kann, wie die Unternehmensberatung. Aus der Erfahrung der letzten Jahre denke ich, dass die Bedeutsamkeit dieses Berufs eher zunehmen wird, da die Masse der Informationen und Themen immer weiter zunimmt.

Welche Klischees treffen deiner Meinung nach am wenigsten auf Unternehmensberater:innen zu?

Das Klischee, dass wir 60 Stunden in der Woche die immer gleichen Powerpoint-Folien und Excel-Tabellen schubsen. Natürlich gibt es auch mal zeitlich herausfordernde Projektabschlüsse und manche Darstellungen zu Vorgehensweisen wiederholen sich bisweilen. Aber letztlich ist doch jedes Projekt wieder eine neue Herausforderung, verlangt neue Wege und Methoden. Dafür braucht es Kreativität und Konzentration. Und das ist nicht kompatibel mit Chart-Recycling und Arbeiten an den Wochenenden. Dieses Klischee trifft also nicht zu.

Dr. Philipp Hermann

„Die Digitalisierung ist ein wichtiges Thema – nicht nur für Großunternehmen, sondern auch für den Mittelstand.“

Dr. Philipp Hermann ist Diplom-Kaufmann und promovierter Wirtschaftsinformatiker. Seit 2014 arbeitet er bei Horn & Company, ist mittlerweile zum Principal aufgestiegen und berät vor allem große mittelständische Klienten.

Philipp, was hast du gemacht, bevor du 2014 zu Horn & Company gekommen bist?

Ich habe in Mannheim Betriebswirtschaftslehre studiert und anschließend an den Universitäten von Paderborn und Calgary promoviert.

Über welches Thema?

In meiner Promotionsarbeit habe ich mich mit unterschiedlichen Projekten aus dem Bereich Data Analytics beschäftigt, zum Beispiel mit der Analyse von Entscheidungen der Auktionsteilnehmer bei einem großen Online-Auktionshaus. Bei einem weiteren Projekt ging es um die Optimierung der Werbestrategie von fünf OnlineHändlern und konkret um die Frage, wie die Werbung bei Google am besten platziert werden kann, um mit einem gegebenen Budget möglichst viele Bestellungen zu generieren.

Wie bist du zu diesem Promotionsthema gekommen?

Mich haben Daten und deren Analyse schon immer fasziniert. Während des Studiums in Mannheim habe ich mich häufig mit der Analyse von Finanzmarktdaten befasst. Darauf aufbauend, konnte ich zu Beginn meiner Promotion in einem Projekt zur Analyse von Hochfrequenz-Finanzdaten mitarbeiten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Themenbereich für mich gesetzt.

Mit dieser Expertise hättest du auch bei einer Bank oder einem Online-Händler anfangen können. Warum bist du Berater geworden?

Ursprünglich wollte ich nach der Promotion an der Universität bleiben und in der Forschung arbeiten. Ich habe allerdings festgestellt, dass es mir sehr wichtig ist, Dinge in der Praxis zu bewegen und Veränderungen auch tatsächlich umzusetzen. Dass dies in der Beratung sehr viel besser als an der Universität möglich ist, hat sich mir bei diversen Berührungspunkten mit dem Beratungsgeschäft während des Studiums und erst recht während der Promotion gezeigt. Gleichzeitig kann ich meine Kompetenzen im Bereich Data Analytics in der Beratung ideal einsetzen. Ich habe bis jetzt erst wenige Beratungsprojekte erlebt, bei denen die Analyse von Daten keine wichtige Rolle spielt.

Und warum hast du dich für Horn & Company statt für eines der großen Beratungshäuser entschieden?

Zum einen, weil ich hier vom ersten Tag an bei interessanten Projekten mitarbeiten konnte und einen großen Gestaltungsrahmen habe, zum anderen, weil ich schon immer ein Faible für den Mittelstand hatte. Während des Studiums konnte ich im Rahmen von Praktika einige mittelständische Unternehmen kennenlernen. Mich fasziniert, wie diese Unternehmen ticken. Horn & Company hat eine ähnliche Kultur: Nicht nur was Größe und Struktur angeht, auch der unternehmerische Beratungsansatz und die Art der Herangehensweise an die Projekte passen perfekt zu mittelständischen Klienten. Das kommt mittlerweile aber auch bei unseren Klienten aus der Konzernwelt immer besser an. Der Mittelstand gilt üblicherweise als nicht besonders beratungsaffin und steht der Consultingbranche eher skeptisch gegenüber. Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Ich habe bei meinen bisherigen Projekten immer offene Türen vorgefunden. Die Skepsis gegenüber der Consultingbrache gilt möglicherweise eher für große Häuser ...

... und für Restrukturierungs- oder Sanierungsprojekte, bei denen Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.

Klar, solche Projekte sind immer schwieriger, als wenn es um Wachstum geht. Bei Restrukturierungen kommt es ganz besonders auf saubere Analysen, auf Transparenz und auf die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse an. Aber unabhängig von der Art des Projektes passen Ansatz und Charaktere von Horn & Company einfach besser zu diesem Klientel.

Worin besteht dieser spezielle Ansatz?

Wir arbeiten in kleinen Teams mit unseren Klienten, sprechen deren Sprache und agieren auf Augenhöhe. Statt langer PowerPoint-Präsentationen, erarbeiten wir Lösungsansätze gemeinsam mit dem Management und den Mitarbeitern der zu beratenden Unternehmen und kommen schnell zu konkreten Vorschlägen. Besonders wichtig: Wir entwerfen nicht nur Konzepte, sondern sind auch in der Umsetzungsphase dabei, was, wie schon erwähnt, auch die großen Konzerne schätzen. Veränderungen nicht nur vorzuschlagen, sondern auch praktisch umzusetzen, gefällt mir besonders an meiner Arbeit.

Was beschäftigt den Mittelstand im Moment vor allem?

Die Auswirkungen der Digitalisierung sind sicher ein wichtiges Thema – für die Entscheider in Großunternehmen und ganz besonders für die im Mittelstand. Die Verantwortlichen wissen, dass sie sich mit diesem Thema beschäftigen müssen, viele sind aber unsicher, wo genau sie anfangen sollen und welches die konkreten Handlungsfelder sind. Es wird zum Beispiel sehr häufig über Daten als „Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ gesprochen. Vielen Entscheidern ist aber unklar, wo noch Daten gesammelt und wie diese dann genutzt werden können, um reale Wettbewerbsvorteile zu generieren. Wir helfen ihnen dabei, konkrete Anwendungsszenarien zu identifizieren und Lösungen mit nachweisbarem Wertbeitrag zu implementieren.

Inwiefern kommst du in Kontakt mit der „großen, weiten Welt“, in der sich Unternehmensberater normalerweise bewegen, wenn sie bei globalen Konzernen arbeiten?

Sehr viel sogar! Mal abgesehen davon, dass Horn & Company auch Konzerne berät, ist der Mittelstand heute genauso international ausgerichtet wie global vertretene Unternehmen. Unsere typischen Klienten aus dem Mittelstand weisen Umsätze von mehreren hundert Millionen bis hin zu mehreren Milliarden Euro auf, haben einen hohen Anteil internationalen Geschäfts und demzufolge auch viele Niederlassungen oder Tochtergesellschaften im Ausland. Entsprechend international ist auch unsere Projektarbeit und das gefällt mir ausgesprochen gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Julie Pantförder

„Kind und Karriere vereinen? Kann auch bei einer Top-Management-Beratung funktionieren“

Julie Pantförder wollte als Kind eigentlich Tierärztin werden. Doch im Laufe der Zeit entschied sie sich für ein BWL-Studium und stieg als Diplom-Kauffrau in die Beratung ein. Seit 2016 ist sie im Competence Center Performance & Restructuring von Horn & Company tätig, zunächst als Manager, bis sie 2018 in den Kreis der Principals aufstieg. Seit der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2019 arbeitet Julie Teilzeit im Beraterjob. Sie schildert, was den Einstieg bei H&C für sie attraktiv machte und wie sie den Job nun als Mutter managt.

Julie, Du hast BWL studiert. Bist du danach direkt in die Beratungsbranche gegangen?

Nach meinem Abschluss als Diplom-Kauffrau bin ich zu einem Konsumgüterhersteller nach Düsseldorf gegangen und habe dort im Controlling gearbeitet. 2011 bin ich in die Beratungssparte einer der Big Four gewechselt und habe dort im Bereich Performance Improvement angefangen. Ich hatte schon immer ein Interesse für große Zusammenhänge und wollte das Geschäft nicht nur qualitativ, sondern auch „in Zahlen“ verstehen.

Also hattest Du schon immer das Berater-Gen?

Das kann durchaus sein. Bei meinem ersten Arbeitgeber konnte ich ein internes Projekt leiten und habe dabei gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, eine Herausforderung abseits der täglichen Routine anzunehmen und erfolgreich zu bestehen.

Du bist ja damals von einer der Big Four zu einer im Vergleich kleineren Beratung gewechselt. Was hat Dich an Horn & Company so gereizt?

Ich wollte nicht nur Projekte in einer Fachfunktion – wie damals bei mir im Controlling – unterstützen, sondern mich thematisch verbreitern und damit aus der Komfortzone kommen; also neue Themen und Methoden kennenlernen.

Haben sich Deine Hoffnungen erfüllt?

Total. Horn & Company gibt mir die Chance, strategischer und abwechslungsreicher zu arbeiten. Meine Kunden kommen aus dem großen Mittelstand. Mein Themenspektrum umfasst im Prinzip alle Unternehmensfunktionen, deren Prozesse und Arbeitsweisen. Wir legen eine „End-to-end“-Sicht auf das Unternehmen, sind ganzheitlich unterwegs und unterstützen von der richtigen Justierung der Strategie bis zur operativen Umsetzung. Es ist toll zu sehen, wie eine Idee am Ende auch in der Praxis funktioniert und Wirkung entfaltet. Und dabei habe ich es mit den Top-Führungskräften der Unternehmen zu tun.

Du wurdest dann 2,5 Jahre nach Deinem Einstieg bei Horn & Company auf die Karrierestufe Principal befördert. Welche Änderungen haben sich hiermit ergeben?

Als Principal, aber auch stellenweise zuvor als Manager, bekommt man bei Horn & Company die Projektleitung übertragen. Dann trägt man nicht mehr nur die fachliche Verantwortung für einzelne Themenstränge im Projekt, sondern übernimmt – gemeinsam mit einem der Partner – die Kundensteuerung und kümmert sich als zentrale Ansprechpartnerin um die eigenen Projektmitarbeiter:innen. Aufgrund der Erfahrung und Kontakte, die ich mir in der Zwischenzeit aufgebaut habe, bin ich als Principal auch stärker in die aktive Akquise von Projekten eingebunden.

Bei den großen Beratungshäusern wie McKinsey oder BCG sind viele Führungspositionen mit Frauen besetzt. Bei Horn & Company eher weniger. Wie fühlst Du Dich so inmitten der Männer im Führungskreis?

Sehr gut, danke der Nachfrage. Tatsächlich sind hier ja mehrere Beraterinnen beschäftigt, auch wenn ich gerade die einzige Frau auf meinem Projekt bin. Und auch wenn ich aus Unternehmen mit einer deutlich höheren Frauenquote komme, fällt mir das bei Horn & Company nicht negativ auf. Wenn überhaupt, geht es für mich aktuell darum, wie man seine Karriere und Familie unter einen Hut bringt. Ich denke, das ist für viele Frauen, die mit Berufserfahrung oder einer Promotion über den Einstieg in die Beratung nachdenken, bereits mit ein Entscheidungskriterium.

Apropos: 2019 wurde Dein Sohn geboren, nach einem Jahr Elternzeit bist Du dann wieder bei H&C eingestiegen. Wie lief das genau ab?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich versuchen werde, – wenn auch mit einer reduzierten Stundenzahl – wieder in die Beratung mit Kunden und im Projektteam einzusteigen – und eben nicht eine Funktion im Background zu erfüllen. Die Corona-Zeit hat es mir und meinem Umfeld sicherlich noch etwas leichter gemacht, weil mein erstes Projekt nach Wiedereinstieg fast ausschließlich „remote“ ablief, so dass ich viel von zu Hause aus oder aus dem Office heraus tätig sein konnte. Wenn ich also gefragt werden: „Kind und Karriere vereinen – wie geht das?“, da sage ich: Das kann auch bei einer Top-Management Beratung funktionieren – und funktioniert bei mir und H&C.

Und wie managst Du jetzt Job und Familie, wo ein fast normaler Arbeitsalltag – nach Corona – wieder möglich ist?

Das Team weiß, dass ich mit meinem Partner zuverlässig einiges organisieren muss, was die Kinderbetreuung anbelangt. Das berücksichtigen wir bei der Planung des Projekts im Hinblick auf Termine, Erreichbarkeit, interne Abstimmungen etc. Es kann immer mal vorkommen, dass etwas anfällt, was besonders eilig erledigt werden muss. Aber in Summe konnte ich es mir bisher so einteilen, dass es für alle Familienmitglieder passt. Und umgekehrt ermöglicht der Job ebenso einiges an Flexibilität, denn zum Schluss zählt das Ergebnis und nicht Face-Time. Aber es erfordert von der Firma und auch vom Partner oder der Familie Unterstützung, wenn man auf Dienstreise geht oder das Kind krank ist und zu Hause betreut werden muss.

Ich bin davon überzeugt, dass Frauen, auch mit Familie, der Beratung erhalten bleiben können – wenn man ein persönliches Umfeld hat, das einen dabei unterstützt, und, wie in meinem Fall, eine flexible Lösung mit dem Arbeitgeber gestaltet bekommt.

Dr. Carsten Woltmann

„In der Beratung hilft mir oftmals meine Erfahrung als Physiker weiter.“

Dr. Carsten Woltmann ist Physiker und wurde bei einer Job-Messe auf den Beruf des Top-Management-Beraters aufmerksam. Welche Skills ihm bei seinem Job helfen und welche Kompetenzen er für einen Einstieg in die Branche als erforderlich erachtet, erläutert er im Interview.

Wie bist du zu Horn & Company gekommen?

Das erklärt sich ganz leicht. Nach der Promotion wollte ich einen Beruf, in dem ich von Anfang an meinen Wohnort völlig frei wählen kann. Und ich war auf der Suche nach einer echten Herausforderung für mich. Wenn ich darüber nachdenke, leistet das eigentlich nur die Beratungsbranche. Dabei war mir wichtig, eine Firma zu finden, die zu mir passt. Bei Horn & Company habe ich all das gefunden. Auf die richtige Fährte bin ich übrigens während der Promotion auf einer Job-Messe der Max-Planck-Gesellschaft gekommen, wo ich mich gezielt in Richtung Beratung umgesehen habe.

Du hast Physik studiert und im Bereich Nano-Oxidelektronik promoviert. Wieviel hat deine jetzige Tätigkeit überhaupt noch mit Physik zu tun?

Das hängt vom Blickwinkel ab. Ein guter Physiker bringt kreatives, analytisches Denkvermögen mit, gepaart mit Neugierde und einer Portion gesunder Skepsis. Das sind alles Fähigkeiten, die auch einen guten Berater ausmachen. Zugegeben, ich löse seither seltener Differentialgleichungen. Aber auch wenn ich das rein mathematische Kalkül manchmal tatsächlich vermisse, gibt es dafür so viele spannende neue Themen zu erschließen, dass es das für mich mehr als aufwiegt. Physik ist übrigens weiterhin meine Leidenschaft in der Freizeit.

Welche Herausforderungen haben sich dir beim Einstieg gestellt? Musstest du dir zusätzliches Wissen aneignen?

Klar, das gehört dazu. Gleichzeitig macht es auch einen Teil des Reizes aus. Ich muss dazusagen: Wie in jedem hochspezialisierten Gebiet steckt man als Naturwissenschaftler oft in einer Blase, also einem ähnlich gelagerten und selbstbestätigenden Umfeld. Ich war überrascht, wieviel es doch außerhalb davon zu entdecken und zu lernen gibt. Das passiert übrigens ganz automatisch und ohne den „Sprung ins kalte Wasser“. Bei Horn & Company gibt es ein umfangreiches und doch sehr gut zugeschnittenes Angebot von Trainings und Schulungen. Dabei geht es sowohl um Fachwissen als auch um Soft Skills. Jeder wird genau da abgeholt, wo er steht und dann entlang des Karriereweges kontinuierlich aufgebaut. Das ist schon toll.

Wie war der Einstieg bei Horn & Company?

Hast du dich schnell in das Team eingefunden? „Von den Guten die Netten“ trifft‘s auf den Punkt – die Teams sind super. Ich hatte gleich zu Anfang das Glück, mehrere Projekte kennenzulernen und mit verschiedenen Teams zu arbeiten. Während meiner Promotion habe ich sehr zu schätzen gelernt, viel von intelligenten, aufgeschlossenen, hilfsbereiten und einfach netten Menschen umgeben zu sein. Meine Sorge, so etwas kein zweites Mal zu finden, hat sich nicht bestätigt. Bei Horn & Company ist es genauso.

Was macht Dir Spaß im Beratungsgeschäft?

Die immer neuen Herausforderungen. Meine Greuel-Vorstellung war immer ein Beruf, in dem ich bis zur Rente stets dieselben „fünf Handgriffe“ mache (egal ob physisch oder geistig). In der Beratung ist man hingegen mit ständig wechselnden Herausforderungen konfrontiert und muss diese durch geschicktes Anwenden des erlernten Handwerkszeugs effizient bewältigen. Eigentlich wie in der Wissenschaft.

Welche Kompetenzen und persönlichen Eigenschaften sollte man für die Arbeit in einer Top-Management-Beratung mitbringen?

Beratung ist in erster Linie „People Business“. Aufgeschlossene und kommunikative Persönlichkeiten sind daher klar im Vorteil. Ein Stückweit kann man sich das aber auch antrainieren. Ansonsten sollte man natürlich kreativ und analytisch denken können, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen mitbringen und nicht arbeitsscheu sein. Die richtige Mischung macht’s. Ich glaube da sind Naturwissenschaftler von Haus aus gut aufgestellt.

Was möchtest Du anderen Physikern mitgeben, die in die Unternehmensberatung möchten?

Ausprobieren und durchstarten! Ich konnte mir vor meinem Einstieg in die Unternehmensberatung nur recht grob vorstellen, was mich auf der anderen Seite erwartet. Das geht vielen so, glaube ich. Dementsprechend hoch ist natürlich auch die Potenzialbarriere, die es mental zu durchtunneln gilt. Wem es so ähnlich geht wie mir damals, möchte ich daher mitgeben: Probiere es aus! Es gibt keine Garantie, aber viel zu gewinnen. Wer hier noch unentschlossen ist oder einfach Lust hat, das mal persönlich zu besprechen, kann mich jederzeit gerne anschreiben. Ich würde mich freuen.

Was ist dein Fazit nach drei Jahren als Physiker bei H&C?

Unternehmensberatungen gibt es viele. Herausragend gute oder gar Hidden Champions schon deutlich weniger. Wer dann noch Wert auf Arbeitsklima und Spirit legt, kommt um Horn & Company nicht herum. Ich bin froh, dass mein Weg mich hierher geführt hat, und freue mich auf die Herausforderungen, die vor uns liegen.

Sila Siegel
Johannes „Johnny“ Hauschild
Judith Kathol
Max Jönck
Dr. Sabine Schneider
Dr. Stephan Olk
Prof. Dr. Dietlind Zühlke
Dr. Philipp Hermann
Julie Pantförder
Dr. Carsten Woltmann

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Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im Textverlauf teilweise das generische Maskulinum verwendet. Selbstverständlich sind bei Horn & Company Menschen jeder Geschlechtsidentität willkommen.